Train Rides and Tides – Ebbe,
Flut und zurück
'Train rides and tides/Ebbe, Flut und zurück' is a
volume of balance and beauty. To read it is to be taken away – to be
led, really – through
a recognizable world that is enhanced and sharpened by an observant imagination
and an unclouded memory.
Ann Starr, Starr Review
Angela Kreuz' und Barbara Yurtdas' Lyrikband
'Train Rides and Tides – Ebbe,
Flut und zurück' ist mehr als gelungen.
Karin Holz, amazon
WAAhnsinnszeiten
Beim Lesen fühlt sich jeder wie 20, will sofort den Parka anziehen und
Räucherstäbchen anzünden. Das Lebensgefühl der 80er, kombiniert mit einer
flotten Studenten-Story und das Ganze vor dem Hintergrund der Ereignisse
in Wackersdorf machen WAAhnsinnszeiten absolut lesenswert. Katrin Hilmer, Bayerisches Fernsehen Geschickt hat Kreuz Achtziger-Atmosphäre in die Geschichte gewebt,
Anna und ihre Freunde sprechen über aktuelle Musik und Bücher.
Kreuz liest etwa eine Stunde lang aus ihrem Buch vor. Man hätte
ihr noch viel länger zuhören können
und muss später zu Hause gleich dort weiterlesen, wo sie aufgehört
hat. Katharina Kellner, Mittelbayerische Zeitung „Waahnsinnszeiten“[...] macht mit seinen vielen Anspielungen
und Nennungen realer Personen und Orte nicht nur jenen Spaß, die
damals live dabei waren, als das Hüttendorf gebaut und geräumt
wurde, als die größten Musiker zum Anti-WAA-Festival gekommen
sind und als schließlich der Bayerische Ministerpräsident
Franz Josef Strauß in Regensburg starb und mit ihm das Milliardenprojekt
zu Grabe getragen wurde. Thomas Dobler, Der Neue Tag Angela
Kreuz ist eine spannende Geschichte gelungen, in der alle, die damals
nicht dabei waren, die WAA-Zeit authentisch miterleben können. Das
Zeitkolorit ist bis in die Details wie Mode, Musik oder Jugendsprache
perfekt wiedergegeben. Ebenso perfekt dargestellt ist das Aufbegehren
der jungen Protagonisten gegen den spießbürgerlichen Mief
ihrer Elterngeneration, was den Roman auch empfehlenswert für
junge Leser macht.
Ein Stück Oberpfälzer Geschichte, absolut faszinierend erzählt! Luise Frank, Rundschau Warunee Angela Kreuz gelang es in ihrem ersten Roman Warunee hervorragend, eine
gute Erzählung vor dem Hintergrund der Todeswelle in Asien zu schreiben
[...] Warunee's Leben steckt voller überraschender Wendungen. In
meinen Augen ein echter Geheimtipp. Karin Holz, Mittelbayerische Zeitung Anrührend und erfrischend schnörkellos Filter
Magazin Angela Kreuz erzählt auf einfühlsame Weise die Geschichte
von Warunee. Das Mädchen einer thailändischen Mutter und eines
deutschen Vaters hat es nicht gerade leicht im eigenen Land. Nach dem
fürchterlichen Tsunami bleibt ihr nur noch die Flucht nach Bangkok.
Die Reise führt sie zu Mutter und Vater... Logo Scarlattis
Wintergarten Scarlattis Wintergarten ist eine kleine Zeitreise, sprachlich
knapp und schnörkellos gehalten, fast schon wie ein Theaterstück geschrieben.
Die Erzählung ist nicht nur für Musikliebhaber interessant, sondern für
alle mit Sinn für Geschichte und Geschichten. Die
Schublade Werden die Zeitebenen angesichts der Unsterblichkeit Scarlattis,
seiner Freunde und vor allem seiner Musik auch gehörig durcheinander
gewirbelt, besser gesagt ignoriert, so hält sich Angela Kreuz dennoch
eng an biographische Details; das erste Zusammentreffen Scarlattis mit
Thomas Roseingrave
in Venedig beispielsweise schließt sich direkt an Charles Burneys Darstellung
an. So ist eine kurzweilige Erzählung entstanden, die einiges über
Scarlatti und seine Zeit aussagt, verpackt in zierlichen Wendungen
in wohlgesetzten Reden und versehen mit adjektivreichen Schilderungen. Randolf
Jeschek, Mittelbayerische Zeitung Lyrische Städtereisen Die einen bringen Fotos von ihren Reisen mit nach Hause, die anderen
Souvenirs.
Angela Kreuz bringt Gedichte mit von ihren Reisen
und Aufenthalten in fremden Städten und Ländern.
Kürzere, längere, humorvolle, traurige – je
nachdem, wo sie war und was sie dort erlebt hat.
Sie beschreibt Landschaften, Menschen, Begebenheiten.
Ebenso wie Fotographien können Gedichte bunt,
schwarz/weiß, hell, dunkel, sonnig oder verregnet
sein. Und ebenso wie die Souvenirs können sie
einem beiläufig zugeflogen oder teuer erhandelt
worden sein.
Allen in diesem Band versammelten Gedichten gemeinsam
ist der scharfe und zugleich feinfühlige Blick,
mit dem die Autorin die Welt um sich herum wahrnimmt.
Dabei geht die Reflexion über die eigentlichen
Inspirationsquellen – Prag, Bangkok, Iaşi,
Konstanz, Dresden, Erlangen, Regensburg und Ingolstadt – schnell
und weit hinaus. Zwar erfahren die Leser en passant
durchaus etwas über die jeweiligen Städte und
Länder, im Vordergrund aber steht der eigene
Umgang des Ich mit dem Fremden, das Erleben und
Einverleiben von Stimmungen, Situationen, Gefühlen.
Mit dem Einfangen alleine aber ist es in der
Lyrik noch nicht getan… Kunstfertig setzt Angela
Kreuz all diese Stimmungen, Situationen und Gefühle
in eine ein- und ausdrucksstarke Sprache um,
die die Leser packt und hineinzieht, hinein in
die Städte, hinein aber auch in ihr Gefühlsleben,
ihre Hoffnungen, Sehnsüchte und Ängste.
Die Malerin Gabriela Nováková wurde 1964 in Ostrava/Tschechien geboren.
Ihre Kunstwerke schmücken viele Galerien, Museen und öffentliche Gebäude;
für ihr Schaffen erhielt sie bereits mehrere Auszeichnungen und
Stipendien. Gabriela Nováková bringt Stadtpläne von ihren Reisen mit,
die sie künstlerisch bearbeitet und ihnen auf diese Art und Weise eine
persönliche Note verleiht. Zwei ihrer Bilder (Plzeň und die Steinerne
Brücke in Regensburg) zieren die Umschlagseiten dieser lyrischen städtereisen. Dieter Lohr Der Engländer und weitere kurzgefasste Geschichten Was bedeutet das: "kurzgefasste Geschichten"?, fragt sich der neugierige
Zuhörer und legt gespannt die CD ein. "Sushi um acht" heißt die erste
kurze, spannende Geschichte, die von Angela Kreuz gekonnt vorgetragen
wird. Ver-rückt, lustig, liebenwürdig, nachsichtig, phantastisch… Handelt
es sich jetzt um drei Hauptfiguren und eine Nebenfigur oder um eine Hauptfigur
und drei Nebenfiguren, fragt sich der Zuhörer - und schließlich weiß er:
es ist eine Hauptfigur und alle andern sind Erfindungen der Hauptfigur
exakt so, wie die Geschichten, in denen die Figuren spielen, Erfindungen
der Hauptfigur sind. Die Figuren wandeln sich, verändern nicht nur ihre
Gesichtszüge; sie verändern ihre Charakterzüge, werden vom Sie zum Ich…
Schon in der ersten Geschichte sind Geschichten
enthalten; in wenigen Worten geschilderte Lebensumstandsgeschichten, Überlagerungsgeschichten,
Alltagsgeschichten.
Während einem eine Geschichte um die andere vorgespielt
wird, passiert etwas, das in aneinander gereihten
Kurzgeschichten nicht oft passiert: alle Geschichten
verknüpfen sich miteinander, laufen ineinander über
und am Ende sind sie auf schier wundersame Weise
ineinander verschlungen. Und doch ist jede Geschichte
eine Geschichte für sich.
Angela Kreuz erzählt clevere Geschichten, pfiffige,
gewiefte. Wie sie verstanden werden, hängt von
der Neugier und der Lust zum Nachdenken des Lesers,
des Zuhörers ab. Regula Erni
Angela Kreuz' Schwerpunkt und Stärke liegt in der Beschreibung von Paarbeziehungen,
bzw. Paar-Nicht-Beziehungen und der hemmungslosen Aufdeckung von menschlichen
Abgründen, Ängsten, Verschrobenheiten, Wünschen und Konflikten. Kaum
jemand, der sich in den kurzweiligen Geschichten nicht in irgendeiner
Weise wieder findet.
Die Story der einzelnen Erzählungen ist schnell
beschrieben. Es dreht sich alles nur um eines:
um den Menschen, doch den in all seinen Facetten – um
das „du“ und das „ich“, das sich oft nicht
voneinander trennen lässt.
Die Schriftstellerin bettet die Handlungen
in verschiedene Erzählformen ein. Nein, es
wird nicht „nur“ erzählt. Hier finden moderne
Fabel, kafkaeske und phantastische Elemente
einen Platz. Die Handlungen finden überall
dort statt, wo auch der Mensch zu finden ist,
wobei kaum eine Trennung zwischen Absurdität
und Gewohnheit gemacht wird. Das Augenzwinkern
in der Beschreibung von einzelnen Situationen
und Konflikten gehört zu Angela Kreuz' Erzählstil
wie der parkettsichere Umgang mit den grundverschiedenen
Charakteren ihrer Erzählungen.
Mit Witz und Ironie versteht es Angela Kreuz
Pointen zu setzen, die man nicht vergisst. Rea Revekka Poulharidou Die Regensburger Autorin Angela Kreuz hat ihr erstes Buch
vorgelegt, eine hin- und mitreißende Kurzgeschichten-Sammlung. In der Eröffnungs-Story Sushi
um acht geht es um die Ich-Erzählerin, ihren Mitbewohner Rolf, einen
missglückten Kinobesuch, um Jürgen, einen Gentleman mit einem gelben
Regenschirm, und um den Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Und als
es gerade anfängt, so richtig spannend zu werden, als die Erzählerin
ihre Koffer packt und die Flügel ausbreitet, bricht sie plötzlich abrupt
ab:
„
Jürgen gibt es in Wirklichkeit nicht. Er existiert
nur in meiner Fantasie. Rolf gibt es auch nicht.
Jedenfalls nicht diesen Rolf. Ich wohne
alleine in einem kleinen Appartement. Im Sommer
sitze ich auf meinem Balkon und schaue mit
einem Fernglas in die Wohnungen der benachbarten
Hochhäuser und reime mir ein paar Geschichten
zusammen. Das mache ich so aus Zeitvertreib.
In dem Haus gegenüber wohnen nur Studenten…“
Und schon hat sie das Geheimnis ihrer bezaubernden
Kurzerzählungen preisgegeben.
Hat sie?
Die Geschichten von Angela Kreuz sind frei
erfunden. Die Handlungen entspringen ihrer
Fantasie, und die Figuren entspringen ihrer
Fantasie. Alle – bis auf eine: Die Erfinderin
selbst. So fiktional die einzelnen Charaktere
auch sein mögen, so sind sie doch alle Modelle
des einen Hauptcharakters. Und so
unterschiedlich sie auch sein mögen – manche liebenswürdig,
manche böse, manche naiv, manche raffiniert,
manche skurril, manche nicht – so spiegeln
sie doch einzelne Facetten der Fantasie wider,
der sie entsprungen sind. Und die ist sehr facettenreich;
es denke niemand, dass es in einem Haus,
in dem nur Studenten wohnen, eintönig zugeht.
Zumal ja auch die allerwenigsten der 15 Kurzerzählungen
direkt im Haus gegenüber spielen und bei weitem
nicht alle Protagonisten tatsächlich Studenten
sind. Mit Windeseile fliegt die Fantasie von
den Studenten zu deren Freunden und Bekannten,
nach England, in die Türkei, nach Australien
und geradewegs ins Weltall. Und plötzlich
stellt man als LeserIn erstaunt fest, dass
die Figuren
irgendwie miteinander bekannt sind; freilich
nicht alle, aber manche kennen sich schon
ewig, einige erst seit kurzem, einige lernen
sich
auch erst im Laufe des Buchs kennen. Fast
logisch: Wie sollte es auch sein bei den
verschiedenen
Seelen in einer Brust.
Nicht alle Geschichten haben übrigens ein offenes
Ende. Gemeinsam ist ihnen allerdings eines:
Sie lassen sich alle endlos weiterspinnen;
der Fantasie – diesmal der der Leser und
-innen – sind keine Grenzen gesetzt.
Vom Kennen, Nicht-Kennen und Kennenlernen
handelt das Buch, von Freundschaft, Liebe
und Einsamkeit.Ein
außergewöhnlicher Kurzgeschichten-Cocktail:
Packend, vielschichtig, kurzweilig geschrieben
und raffiniert gewürzt mit einigen kräftigen
Schüssen Ironie, Humor und zuweilen auch
Tragik. Dieter Lohr
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